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10. Dezember 2022
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Jeder Tag ist ein Tag, um sich für Menschenrechte einzusetzen!

Weltweit kommt es immer wieder zu schwersten Menschenrechtsverletzungen – auch heute noch im 21. Jahrhundert! In Zeiten multipler Krisen ist es wichtiger denn je, auf die Rechte jedes Einzelnen aufmerksam zu machen. Wir müssen sie weiter einfordern und für sie einstehen.

Wusstet ihr, dass der Tag der Menschenrechte jährlich am 10. Dezember gefeiert wird und ein Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, kurz AEMR ist?

Vor genau 74 Jahren wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündet. Zwei Jahre später, also im Jahr 1950 wurde dieser Tag als Gedenktag festgelegt. Seither hat sich im Kampf gegen Diskriminierung viel getan. 

Doch noch immer werden weltweit Milliarden Menschen elementare Grundrechte vorenthalten.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine nicht bindende Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten und wurde in Pairs verkündet. Die Grauzone besteht also darin, dass die Erklärung der Menschenrechte lediglich ein Ideal darstellt, nicht aber als verbindliche Rechtsquelle angesehen werden kann, da die Vereinten Nationen kein Völkerrecht schaffen können.

48 Staaten hatten in der Generalversammlung mit Ja gestimmt, acht Länder enthielten sich. Die acht Länder waren die Tschechoslowakische Sozialistische Republik, Südafrika, Jugoslawien, Polen, Saudi-Arabien, die Sowjetunion, die Ukraine und Weißrussland.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“, lautet der erste Artikel der Erklärung. Sie gilt gemäß Artikel 2 unabhängig von Rasse, Geschlecht oder Religion für jeden.

Für viele Menschenrechtsorganisationen und für uns ist dieser Tag von großer Wichtigkeit. Wir möchten diesen Tag dazu nutzen, um auf Defizite und Missachtungen der Menschenrechte hinzuweisen.

Wir möchten diesen Tag dazu nutzen, um auf Defizite und Missachtungen der Menschenrechte hinzuweisen. 

In der Realität ist es leider nicht so, dass alle Menschen von diesem Recht geschützt werden.

So darf nicht in Vergessenheit geraten, dass weiterhin weltweit Menschenrechte schwer verletzt werden: in Guantanamo, China, Darfur, Myanmar oder Mexiko, im Iran oder bei der Flüchtlingsabwehr im Süden Europas. 

  • Solidarität mit den mutigen Frauen und Männern, die dem brutalen Mullah-Regime im Iran trotzen.
  • Freiheit für Maryja Kalesnikawa und ihre Mitstreiter, die in Belarus um ihr Leben fürchten müssen.
  • Respekt vor den Frauen und Männern, die sich in der Russischen Föderation für Freiheit und Demokratie engagieren.
  • Unterstützung für Kriegsflüchtlinge, deren Leib, Leben und Menschenrechte durch den russischen Überfall jeden Tag aufs Neue infrage gestellt werden.
  • Respekt vor denjenigen, die sich in China dem Machtanspruch und der restriktiven Politik der kommunistischen Partei widersetzen.
  • #Zeichensetzen gegen Sklavenarbeiten (zur Fußball-WM)
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Wir als SP Ostbelgien stehen sowohl für den Schutz der Grundrechte als auch für die Menschenrechtspolitik ein und plädieren für die Förderung der Menschenrechte weltweit.