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Unsere Gesellschaft steht aktuell vor enormen Herausforderungen. Die SP will diese Herausforderungen angehen. Dies sowohl in Ostbelgien als auch über die Grenzen Ostbelgiens hinaus.

Am 17. Februar bot unser erster digitaler politischer Aschermittwoch die Gelegenheit, die aktuell größten Herausforderungen aufzugreifen. Eines haben alle gemeinsam: Nur solidarisch können wir sie meistern!

Wir müssen Maßnahmen ergreifen, die kurz-, aber auch langfristig allen nutzen. Es gilt, jetzt schon die Weichen zu stellen, um zum einen solcher Krisen wie der jetzigen vorzubeugen, aber vor allem auch unseren guten Lebensstandard abzusichern und denen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Das Virus lehrt uns: Menschen sind von Natur aus sozial. Sie brauchen Kontakte zu anderen Menschen. Der Schutz jedes Einzelnen ist also zugleich Selbstschutz!

Die Gesundheit ist für uns einer der größten Pfeiler der Gesellschaft. Es ist dem unermüdlichen Einsatz des Ärzte- und Pflegepersonals zu verdanken, dass diese Pandemie uns und unsere Familien nicht noch härter getroffen hat. Niemand kann heute noch die Wichtigkeit eines guten Gesundheitssystems leugnen. Eines guten Gesundheitssystems, für das wir Sozialdemokraten und Sozialisten uns immer ganz besonders eingesetzt haben und einsetzen werden!

Doch was macht ein gutes Gesundheitssystem aus? Ein gutes Gesundheitssystem ist solidarisch! Solidarität klingt zunächst sehr abstrakt. Ein solidarisches Gesundheitssystem ist aber ganz konkret ein Gesundheitssystem, das jedem Bürger erlaubt, möglichst lange gut und gesund zu leben.

Wir werden oft belächelt, wenn wir uns für mehr Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Man stempelt uns gerne als Idealisten ab. Trotzdem haben wir schon einiges erreicht. Und die aktuelle Krise hat die Wichtigkeit der Solidarität erneut bewiesen!

Gleichzeitig konnten wir Sozialdemokraten und Sozialisten einige unserer zentralen Forderung bei der Regierungsbildung durchsetzen. Deswegen investiert die neue föderale Regierung nunmehr wieder verstärkt und strukturell in das Gesundheitswesen.

Zudem führt die Corona-Krise uns deutlich vor Augen, dass eine Gesellschaft große Herausforderungen nur gemeinsam meistern kann. Genauso wie wir ein solidarisches Gesundheitssystem brauchen, um ein Virus zu bekämpfen, brauchen wir für eine glückliche Gesellschaft sowohl Sicherheit als auch soziale Sicherheit, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, gute Aus- und Weiterbildungen, sowie bezahlbaren Wohnraum – kurz gesagt: Solidarität!

Jean-Pierre Wetzels
Charles Servaty